Filmfestival NaturVision in Ludwigsburg


An vier Tagen sind im Caligari und im Kulturzentrum rund 60 Filme und Dokumentationen zu sehen gewesen

 

NaturVision ist seit zehn Jahren Deutschlands großes Natur-, Tier- und Umweltfilmfestival. Erstmais fand es in diesem Jahr vom 5. bis 8. Juli In Ludwigsburg statt. Rund 60 Filme sind während des viertägigen Festivals im Caligari sowie im großen und kleinen Kinosaal des Kulturzentrums zu sehen. Neben den Filmen aus über zehn Ländern, die um Preise in acht Kategorien konkurrieren, gibt es ein umfassendes Begleitprogramm, darunter Diskussionen mit den Filmemachern, einen Workshop für Kinder zum Thema „Filmemachen" sowie ein Sonderprogramm der Filmakademie und ein Schulprogramm im Luna.
Beim Festival war alles zu sehen, was das Genre an aktuellen und hochkarätigen Produktionen aufweist, vom klassischen Tierfilm über Dokumentationen zu Umwelt und Nachhaltigkeit bis hin zu einfühlsamen Porträts.

 

NaturVision Filmfestival 2012 - Eröffnung im Caligari (Foto von Stephan Haase)

 

Am Samstag, dem 7. Juli, fand die Preisverleihungsgala im Caligari statt. Es wurden die Gewinnerfilme bekannt gegeben. Knapp 60 Produktionen konkurrierten dieses Jahr im Internationalen Wettbewerb um eine der begehrten Trophäen. Die NaturVision Hauptjury vergab Preise in sieben Kategorien – die NaturVision Jugendjury wählte zudem einen besten Film aus.

 

Kay Hoffmann, Filmjournalist, OB Werner Spec, Ludwigsburg, Ralph Thoms, Festivalleiter, Andreas Hoppe alias Tatort-Kommissar Mario Kopper, Schirmherr des Festivals

Foto: Stefanie Thiedig

 

Der Jugendjury von NaturVision 2012 gehörten folgende Mitglieder (u.a. Melissa Kreissl von der Tobias-Mayer-Schule) an :

 

Melissa Kreissl, Celine Haag, Hagen Scheurer, Robert Bansimer (von links)

Foto: Sabine Willmann

 

Melissa Kreissl, 15 Jahre, Tobias-Mayer-Hauptschule in Marbach: Meine Filmerfahrung ist eigentlich nur ein Kurs an meiner Schule im Offenen Angebot, sonst nichts. Außerdem war ich mal im Disneyland in einem Film studio. Als ich gefragt wurde, ob mich die Arbeit als Jurymitglied reizen würde, dachte ich mir, dass ich eigentlich noch nie einen Naturfilm angeschaut habe und ich das gerne bewerten würde. Ich schwimme und shoppe gerne und habe jahrelang Gardetanz in Murr und Kornwestheim gemacht, tanze aber auch Hip-Hop.
 

Celine Haag, 15 Jahre, Realschule Bissingen: Mich interessiert die Jury-Aufgabe sehr, weil ich schon Erfahrung aus der Film AG meiner Schule habe. Es hat mir Spaß und Freude gemacht, einen Film zu erarbeiten und zu drehen. Ebenfalls finde ich die Themen Umwelt und Natur sehr wichtig, weil ich bei meinem Hobby Reiten immer wieder damit in Verbindung stehe. Zum Thema habe ich letztens den Dokumentarfilm „Yellow Cake – Die Lüge von der sauberen Energie“ gesehen.
 

Melissa Kreissl, Celine Haag (von links)

Foto: Sabine Willmann

 

Hagen Scheurer, 13 Jahre, Friedrich-Schiller-Gymnasium Marbach: Bei der Jury will ich mitmachen, weil ich ein riesengroßer Tierfreund bin und schon einige Erfahrung durch Filmkurse gewonnen habe. So weiß ich, wie aufwändig es ist, einen Film zu machen. Wenn ich ins Kino gehe, schaue ich bei den Filmen schon darauf, wie sie gemacht sind und ob sie Schwächen haben. Das gilt natürlich vor allem für Spielfilme. Ich freue mich darauf, beim Festival viele spannende Dokumentarfilme sehen zu können.

 

Robert Bansimer, 13 Jahre, Gymnasium in der Glemsaue Ditzingen: Ich finde es sehr wichtig, sich für die Umwelt einzusetzen und würde mich liebend gerne engagieren. Es wäre eine große Ehre für mich, dieses großartige Festival zu besuchen und dort als Jurymitglied mitzuwirken. Ich mag Naturfilme, weil es heutzutage ein großes, aktuelles und globales Thema ist, und es ist sehr wichtig für mich, wie die Welt von morgen aussieht. Mich faszinieren in den Naturfilmen die vielen Aufnahmen von Tieren und Landschaften aus aller Welt, die aus verschiedenen Perspektiven dargestellt werden. Die letzten Naturfilme, die ich angeschaut habe, waren zwei Folgen von National Geographic „Faszination Tierwelt. Überleben in der Wildnis“ und ein Film von Yann Arthus-Bertrand, „Home“.

 

Hagen Scheurer, Robert Bansimer (von links)

Foto: Sabine Willmann

 

Das Festival wird es auch 2013 vom 18.-21. Juli wieder geben. Das Vorab-Schulprogramm wird dieses Mal früher, aller Voraussicht nach im April 2013 stattfinden. Dazu bitte die Presse beachten und mehr dazu unter www.natur-vision.de

 

Hagen Scheurer, Robert Bansimer, Celine Haag, es fehlt: Melissa Kreissl (von links)

Foto: Stefanie Thiedig